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Die Probenacht

Anfangs des vorigen Jahrhunderts waren die so genannten Probenächte im Bayerischen ein allgemein geübter Volksbrauch.

Hatten sich zwei junge Leute in Liebe gefunden, dann durfte die Dorfschöne schon vor der Trauung den Auserwählten ihres Herzens für eine Nacht in ihrem Kämmerlein empfangen. Diese Zusammenkunft war gewissermaßen der Prüfstein, an dem sich die Zuneigung der jungen Leute entweder vertiefte oder wohl auch so manches Mal in die Brüche ging. Eine Probenacht auf dem Wegscheidhof stand im Mittelpunkt des Spiels der Dorfbühne.

Purzbichler, der verwitwete Bauer des Hofes, hat seinen Neffen Peter an Sohnes statt angenommen und als Verwalter von Hof und Feld eingestellt. Die junge Cilli führt den Haushalt. Da der Bauer gegen jegliche Art von Liebelei bei seinem Gesinde ist, kommt es ihm sehr gelegen, dass sich die beiden jungen Leute bei jeder Gelegenheit zanken. Die Strategie des Hofherrn scheint aufzugehen.

Da erscheint die geschäftstüchtige Hebamme Müßiggang auf dem wegscheidschen Gehöft. Ähnlich wie den gleichaltrigen Nachbarbauern Schneeberger versucht sie den Purzbichler für eine Liason mit einer jungen Frau, nämlich der Cilli, zu animieren. Der Purzbichler findet langsam Gefallen an dieser Möglichkeit und die Aussicht doch noch einen leiblichen Hoferben zu erhalten stärkt ihn in seinen Bestrebungen.
Doch zum Schluss kam es wie so oft ganz anders als man dachte…

Es wirkten mit:

Monika Abel, Doris Pfeuffer, Marion Semlinger, Eva Müller, Regina Reif, Anika Abel, Hans Abel, Edmund Abel, Otto Rohrmann, Matthias Rohrmann, Josef Merk, Thomas Pfuff und Alfons Nawrat.

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