Navigation Menu+

Theater 1997

Im Jahr 1997 inszenierte die Cronamer Dorfbühne eine Bauernposse, die nicht aus der heutigen Zeit stammte, sondern in der „guten, alten Zeit“, in den „Goldenen Zwanzigern“, spielte. Dem Schein nach herrschte damals noch Zucht und Ordnung auf dem Lande. Der Bauer, wenn er gar noch das Bürgermeisteramt innehatte, war der absolute Herrscher. Der geistliche Herr wachte über die Moral. Er scheute sich nicht, unkeusche Vergehen in seiner Sonntagspredigt von der Kanzel herab anzuprangern. Der Schullehrer war eine Person der Notwendigkeit. Meist ein armer Schlucker, der auf die Almosen der Bauern angewiesen war. Der Mensch war aber auch damals ein Mensch. Gerade die Respektspersonen missbrauchten ihre Stellung zur Genüge und ihre „schwarzen Stunden“ wurden meist mit finanziellen Mitteln vertuscht.
Der Simon Hilgermoser, Bürgermeister zu Scheibling, und seine beiden Gemeinderatsmitglieder, der Bäckermeister Peter Söllbeck und der Wagnermeister Quirin Riedleichner konnten zwanzig Jahre eine ihrer Verfehlungen verbergen. Über die Sache schien längst Gras gewachsen zu sein. Es kam aber der Tag, an dem aus heiterem Himmel alte Liebesbriefe von der schwarzen Resei ans Tageslicht kamen.
Dem Bürgermeister Hilgermoser steht aber noch weiterer Ärger ins Haus. Ausgerechnet den Lehrer Martin Furtner hat sich die reiche Bürgermeisterstochter Fanny als Liebhaber auserwählt. Für das Bürgermeistersehepaar ist dies ein Schlag ins Gesicht und widerspricht jeglicher bäuerlicher Vernunft. Sofort gilt es Abhilfe zu schaffen. Mit Hilfe der Kupplerin Leni Gfeiler muss sofort standesgemäßer Ersatz beschafft werden. Die schlagfertige Person hat schon vorgesorgt. Der Jakob Schwäble, der vermögende Sohn aus einer schwäbischen Großkäserei, ist schon auf dem Weg, um sich „Das Sach und das Mädle“ anzuschauen.
Die Mühle des Schicksals begann zu mahlen…

Es wirkten mit:

Eva Müller, Matthias Rohrmann, Monika Abel, Marion Semlinger, Regina Reif, Simone Weigel, Thomas Archinger, Edmund Abel, Josef Merk, Doris Pfeuffer, Hans Abel, Thomas Pfuff und Josef Kernstock.
Bilder folgen in Kürze

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.